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BesuSchlossmuseum Linz Tummelplatz 10 4010 Linz Auskunft: +43-0732-774419-11 Kontakt Mag.a Claudia Kiesenhofer Kulturvermittlung und Besucherkommunikation Tel: +43-0732-774482-54 e-mail: c.kiesenhofer@landesmuseum.at Anreise Öffentliche Verkehrsmittel Mit den Straßenbahnlinien 1, 2 und 3 Richtung Zentrum bis Haltestelle Hauptplatz – Hofgasse (links neben Oberbank) immer geradeaus über die Stufen bis zum Schlossmuseum. Rollstuhl- und Fahrradfahrer Vom Hauptplatz in die Hofgasse (links neben Oberbank) – 1. Strasse links (Hahnengasse) auf den Alten Markt – links neben der Markthalle zum Tummelplatz – Rampe zum Schlossmuseum. Mit dem eigenen Fahrzeug – nächste Parkmöglichkeit Aus Richtung Wien oder Salzburg: Abfahrt beim Knoten Linz auf der Westautobahn – Weiterfahrt auf der A7 Richtung Freistadt: Abfahrt Hafenstraße/Untere Donaulände – rechts auf Hafenstraße und weiter Untere Donaulände geradeaus – unter der Nibelungenbrücke geradeaus durchfahren (Obere Donaulände) – bei der 2. Ampel links in den Römerbergtunnel abbiegen – bei der 1. Ampel links in die Klammstraße abbiegen – 1. Straße links in die Promenade abbiegen – 2. Straße (Sackgasse) rechts abbiegen – links Auffahrt zum Schlossmuseum. Öffnungszeiten Di - Fr 9.00 - 18.00 Uhr, Sa / So / Fei 10.00 - 17.00 Uhr, Mo geschlossen An folgenden Tagen ist das Schlossmuseum geschlossen: 1. Jän. (bis 12 Uhr), Karfreitag, 1. Nov., 24. Dez. (ab 14 Uhr), 25. Dez., 31. Dez. Eintrittspreise Erwachsene Euro 4,50 Ermäßigter Eintritt mit dem Behindertenausweis Euro 2,50 Kinder/Jugendliche Euro 2,50 Gruppen ab 8 Pers. (im Klassenverband) Euro 0,80 Räumliche Gegebenheiten Alle Ausstellungsräume sind mit dem Rollstuhl erreichbar. Behindertenparkplatz, Lift, behindertengerechte Toilettenanlagen sind vorhanden. Vermittlungsangebote Zu den Dauerausstellungen bzw. Sonderausstellungen werden pädagogische Vermittlungsprogramme erarbeitet. In interaktiven Rundgängen werden die Besucher/innen eingeladen, die Ausstellungen mit allen Sinnen zu erleben. Anschauungsmaterialien, Spiele und Aufträge kommen je nach Alter, Wissen und Interesse der Besucher zum Einsatz. Zweistündige Traumwerkstätten bieten die Möglichkeit, das Erfahrene in einem Workshop praktisch umzusetzen. Gruppen ab 16 Personen werden im Regelfall geteilt, damit eine hohe Qualität der Programme gewährleistet ist. Preise Führungskarte (1 h): Euro 2,50 Führungskarte (1,5 h): Euro 4,-- Traumwerkstatt inkl. Führung und Eintritt (2 h): Euro 5,60 Bitte melden Sie sich zwei Wochen vor dem gewünschten Termin an. Sollten Sie den Termin nicht wahrnehmen können, melden Sie sich spätestens am Vortag verlässlich ab. Information und Anmeldung Tel: +43-0732-774419-31 (vormittags) email: m.stauber@landesmuseum.at Zum Haus Die Geschichte des Linzer Schlosses reicht bis ins 8. Jahrhundert zurück. 799 bereits urkundlich erwähnt, thront es auf einem die Altstadt und die Donau überragenden Hügel. Ab 1599 ließ Kaiser Rudolf II. die mittelalterliche Burg, in der auch Kaiser Friedrich III. viele Jahre residiert hatte, in seiner heutigen Form umbauen. Beim Großbrand von Linz im Jahr 1800 fiel der Südflügel dieses Schlosses den Flammen zum Opfer. Im Hinblick auf das Kulturhauptstadtjahr 2009 beschloss die Oberösterreichische Landesregierung, den zerstörten Flügel in moderner Architektur wieder zu errichten. Das größte Universalmuseum Österreichs an einem Ort Eröffnung: 3. bis 5. Juli 2009 Das neue Schlossmuseum versteht sich als ein Universalmuseum, das einen umfangreichen und eindrucksvollen Einblick in die Natur-, Kultur- und Kunstgeschichte des Landes Oberösterreich gibt. Diese Sammlungsbereiche, die von der Urgeschichte bis zur Zeitgeschichte reichen und über vielfältige und umfangreiche Spezialgebiete Zeugnis ablegen, finden sich im historischen Schloss wie im neuen Südtrakt. Ganz besonders freuen wir uns, ab 2009 auch unsere Sammlungen zur oberösterreichischen Technik- und Naturgeschichte – beide zählen zu den größten diesbezüglichen Beständen Österreichs – den Besuchern in einer neuen Dauerausstellung zeigen zu können. Ein abwechslungsreiches Angebot von Führungen und Workshops umrahmt die vermittelten Ausstellungsinhalte. Besucher betreten das Museum im Bereich des Westtraktes und mit Blick über die Stadt. Sie finden sich in einem zeitgemäßen und (benutzer-)freundlichen Foyer mit Info- und Kassenbereich, Museumsshop, Orientierungszonen, Ruhezonen für Gruppen, Schulklassen und Familien. Das Restaurant, das auch extern zugänglich ist, befindet sich auf dieser Ebene (Terrasse und einem wunderbaren Blick auf die Stadt). Der Veranstaltungssaal im ersten Obergeschoss über der Eingangszone bietet Platz für unterschiedlichste Ereignisse mit bis zu 400 Personen. Der neue Südtrakt wird mit der ersten Ausstellung „Das grüne Band Europas“ im Rahmen eines 3-tägigen Festes von 3. bis 5. Juli 2009 eröffnet. Ausstellungsprogramm Dauerausstellungen Neu! „Natur Oberösterreich“ Eröffnung: September 2009 Erstmals wird in Linz das publikumsattraktive Thema Natur in Form einer Dauerausstellung präsentiert. Lebensraumdarstellungen mit erstklassigen Präparaten, Modelle von Weltklasse kombiniert mit lebenden Tieren in Aquarien und neueste Technik garantieren, dass für jeden Faszinierendes zu sehen ist. Neu! „Technik Oberösterreich“ Eröffnung: 17. Jänner 2010 Diese Ausstellung erzählt Geschichten über die Astronomie sowie die Technik-, Industrie- und Wirtschaftsgeschichte Oberösterreichs. Darüber hinaus präsentiert sie als besondere Rarität das „Museum Physicum“, eine Sammlung von physikalischen Lehrmitteln des 18. und 19. Jahrhunderts. Volkskundliche Sammlung Die volkskundlichen Sammlungen umfassen etwa 50.000 Objekte. Sie haben den Schwerpunkt Oberösterreich und beinhalten einerseits etliche Spezialsammlungen (u.a. Hinterglasbilder, Krippen, Trachten und Hauben, Alltagskultur), andererseits aber regionale (Salzkammergut) und thematische Einheiten (Ethnographie, Volksfrömmigkeit, Fischerei). Archäologie Die Sammlung beinhaltet überwiegend oberösterreichisches ur- und frühgeschichtliches Material aus eigenen Ausgrabungen und Notbergungen bzw. von Aufsammlungen der Bevölkerung (Einzelfunde und größere Sammlungen, die dem Museum zur Verfügung gestellt wurden). Alte Kunst Die Abteilung Alte Kunst befasst sich mit allen Aspekten der Sammlung und versteht sich auch als Anlaufstelle für die landeskundliche Forschung. Historische Waffen Die Sammlung beinhaltet Objekte vom 9. bis zum 19. Jahrhundert und umfasst alle geläufigen Waffengattungen, die zur Repräsentation, zur sportlichen Ertüchtigung, zur Jagd, aber auch zu kriegerischen Zwecken verwendet wurden. Kunstgewerbe Die Sammlung umfasst u.a. etwa 400 Möbel, 900 Goldschmiedearbeiten, 500 Werke aus Zinn, 600 Werke aus Eisen, 1700 Keramiken, 500 Werke aus Porzellan, 700 Gläser und 1200 Varia. Die etwa 500 Textilien werden vom Restaurator betreut. Landeskunde Die Landeskundliche Sammlung beinhaltet eine Reihe von Fotonachlässen, die die historische Entwicklung des Landes Oberösterreich dokumentieren. Musikinstrumente Gesamtumfang ca. 270 Objekte. Davon etwa ein Drittel Holzblasinstrumente. Vorrangiges Sammlungsziel sind Musikinstrumente aller Gattungen aus dem Herstellungsraum Oberösterreich bzw. solche des oberösterreichischen Musiklebens. Numismatik Gesamtumfang ca. 40.000 Objekte. Die Sammlung besteht einerseits aus der Generalsammlung mit allgemeinen Objekten ohne speziellen Bezug zu Oberösterreich, andererseits aus dem ureigensten Sammelbereich des Museums, den Obderennsia, die in der ganzen Bandbreite des Materials systematisch dokumentiert und - soweit möglich - im Original gesammelt werden. Rechtsaltertümer Die Objekte umfassen den Bereich der Gerichtsbarkeit, aber auch jenen des richterlichen Vollzugs. Besondere Bedeutung kam den in der Sammlung befindlichen Richterstäben zu, welche repräsentative und symbolische Aufgaben zu erfüllen hatten. Neben dieser Kategorie umschließt die Sammlung den Bereich des Strafvollzuges für geringere und gröbere Vergehen. Technikgeschichte Gesamtumfang ca. 10.000 Objekte: Von Bergbau, Bürotechnik, Wissenschaftliche Instrumente und Uhren, Pharmaziealtertümer, Schifffahrt, Eisenbahn, Schlitten und Kutschen, Feuerlöschwesen, Handwerk, Haushaltstechnik, mechanische Musik, Photographie, Schmalfilm, Textiltechnik, Waagen und Maße bis Rundfunktechnik. Wehrgeschichte Der Bestand umfasst jene Objekte, die mit den ehemals in Oberösterreich stationierten Militäreinheiten in Verbindung stehen. Sonderausstellungen: Höhepunkte im Kulturhauptstadtjahr 2009 „Sehnsucht Natur. Landschaften Europas“ 3. Juni bis 26. Oktober 2009 Eröffnung: 2. Juni 2009 Anhand von Gemälden aus den Beständen der Oberösterreichischen Landesmuseen, ergänzt durch bedeutende Leihgaben mehrerer europäischer Museen, stellt die Ausstellung erstmals die Vielfalt charakteristischer europäischer Kulturlandschaften und Lebensräume von der Adria bis zur Nordsee und von den britischen Inseln bis zur ungarischen Tiefebene in all ihren Facetten vor. „Das grüne Band Europas“ 4. Juli 2009 bis 8. Jänner 2010 Eröffnung: 4. Juli 2009 Eine Kooperation von Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas und den Oberösterreichischen Landesmuseen „Das Grüne Band Europas“ verbindet die Erhaltung von Naturgebieten entlang des ehemaligen Eisernen Vorhanges von Skandinavien bis zur Türkei mit dem Schicksal der dort lebenden Menschen und deren Entwicklungsmöglichkeiten. Daraus ergibt sich eine Verknüpfung von Natur- und Zeitgeschichte mit Schicksalen lokaler Naturgebiete und Zeitzeugen. Die Ausstellung arbeitet historische und aktuelle Probleme sowie Zukunftsaussichten auf und stellt sie in den Kontext „von der Todeszone zum Band des Lebens“. Die Ausstellung wird gemeinsam mit dem neuen Südtrakt des Schlossmuseums Linz von 3. bis 5. Juli 2009 eröffnet. „Nationalheilige Europas“ 29. November 2009 bis Mai 2010 Eröffnung: 28. November 2009 In Kooperation mit der oberitalienischen Stadt Tolmezzo präsentiert die Ausstellung eine Schau zu den Nationalheiligen Europas. Spannende Lebensbeschreibungen, Funktionen, politische Hintergründe gen zu den Nationalheiligen zeigen ein buntes Bild der europäischen Kulturgeschichte und leisten einen anregenden Beitrag für ein historisches und gegenwärtiges Selbstbildnis Europas.